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Unglaublich(es) im Blaseblog

In der Aktion dieser Woche geht es im Blaseblog um Unglaubliches

Unglaublicherweise hatte ich bisher noch keine Zeit mich zu dem Thema zu äussern, das hole ich nun hier nach:

Das Unglaublichste, was mir gerade einfällt, ist der Schlafbedarf in meiner Familie, wobei mir da grad einfällt - die Kälteempfindung ist auch unglaublich unterschiedlich. Oh, das könnte ein langer Eintrag werden. Hoffentlich wird es dann nicht zu langweilig.

Zuerst einmal der Schlafbedarf eines Jugendlichen: Sohnemann hat ja noch eine Woche **stöhn** Ferien. Unter 12 Std. Schlaf ist mit dem nichts anzufangen. Merkwürdig - während der Schulzeit braucht er höchstens 8 Std *staun* oder schläft der in der Schule weiter? Ich denke, da werd ich mal mit seinem Lehrer reden müssen. Sohnemann Nr. 2, der jetzt 17jährige, hat übrigens ein ähnliches Schlafverhalten - um dies mal am Rande zu erwähnen.  

Dann der Schlafbedarf von Kleinkindern:  es ist unglaublich, dass dieser kleine Mensch von 2 Jahren und 7 Monaten morgens um 8:30 h aufsteht, den ganzen Tag alles Mögliche und Unmögliche anstellt, keinen Mittagsschlaf braucht und dennoch abends nicht vor 22 h zur Ruhe kommt.

Der Vergleich der beiden kommt am unglaublichsten zum Tragen, wenn man unsere gemeinsame Fahrt ins Emsland betrachtet: Sohnemann ist fast sofort im Auto eingeschlafen, mußte zum Mittagessen in einer Raststätte geweckt werden und auf der Rückfahrt hörte man auch fast ausschließlich sein Geschnarche. Enkeltöchterchen hat auf der Hinfahrt Kühe, Pferde, Bauarbeiter in orangenen Westen und was weiß ich nicht alles gezählt und mir und meiner Freundin den absoluten Lacher gebracht, als sie kurz Fahrtende meinte: "Oma, nach Hause fahren, möchte nicht mehr einkaufen gehen." Auf der Rückfahrt hat sie die erste 3/4 Std noch ganz viel erzählt, anschließend ca 30 Minuten geschlafen und war dann wieder wach. Töchterchen hat sie gegen 21:30 h "geliefert" bekommen und mir am nächsten Tag erzählt, dass sie noch bis Mitternacht durchgehalten hat. Unglaublich oder?

Was nun meinen Schlafbedarf angeht, der ist unglaublich kurz seit einigen Monaten. Meistens benötige ich ca 5 Std. Schlaf, manchmal passiert es aber dann nachmittags, dass ich mit Strickzeug in der Hand einschlafe. Und ganz selten, stricke ich dann auch noch weiter - also im Schlaf. Unglaublich, aber wahr. Sohnemann hat es mir bestätigt, ausserdem seh ich es an den nicht richtig abgestrickten Maschen, wenn ich mit Strickzeug in der Hand und schmerzendem Genick nach ca 1 Std. wieder aufwache.

Okay, zum Kälteempfinden schreibe ich jetzt nichts mehr - das führt zu weit.

Aber eins hab ich noch:

Unglaublich ist es, dass mein Enkelkind es schafft Sachen so zu verstecken, dass sie wochenlang nicht wieder auftauchen. Mein gutes Zentimetermaß war immerhin 4 Wochen verschwunden. Im Augenblick such ich einen gestickten Clown, den ich beim Kartenbasteln verwenden wollte - er ist inzwischen über eine Woche verschunden und ich werde bestimmt unglaublich überrascht sein, wo er versteckt ist, wenn ich ihn denn endlich wiederfinde.

3.8.08 00:58


Dies Foto ...

vom fertigen Revontuli war ich noch schuldig. Das Teilchen ist so groß geworden, dass es gar nicht so einfach war, es zu knipseln: * auf den Boden legen - funzelt nicht, komm nicht weit genug weg 

* Sohnemann als Modell missbrauchen, um es zu halten - klappt auch nicht, dafür reichen seine Arme nicht.

Und dann erwies sich die Wand draussen vorm Haus als hilfreich, die ist nämlich leicht rauh und die Wolle blieb haften. Sohnemann stand parat um das Tuch notfalls zu retten, sollte der Wind es doch runterwehen. Und hier ist es nun, 238 cm breit,  124 cm hoch (Mitte) und wiegt genau 300 g:

Quelle: Revontuli

Das Enkeltöchterchen ist so begeistert von dem Tuch, dass sie es am liebsten gleich mitgenommen hätte. Da ich noch 4 Knäul von dem Garn habe, werde ich ihr eine etwas kleinere Variante davon stricken - vielleicht nur die ersten 60 Reihen oder so - mal sehn.  Das muß jetzt aber noch warten, nicht dass es wieder so heiss wird - wir hatten immerhin 30 Grad draussen, als ich von diesem die letzten 6 Rh gestrickt hab **stöhn**

4.8.08 12:24


Schlüsselwichtel

Da liegt mir die Doris doch schon seit Tagen in den Ohren, dass sie noch keinen Wichtel als Schlüsselanhänger bekommen hat. Zeitgleich frummelt das Enkeltöchterchen meinen Schlüsselwichtel von meinem Autoschlüssel ab - und der war schon repariert und daher als Schlüsselhalter nicht mehr zu gebrauchen. Also hab ich mit dem für Doris angefangen:

Quelle

Anschließend wurde dann gleich meiner fertig:

Quelle

Ich hab ja ewig keine Wichtel gestrickt, ist mir dann gestern aufgefallen.

4.8.08 12:30


Noch ein Pommel...

ist mir dann gestern von den Nadeln gesprungen. Eigentlich wollte ich mal eins aus dickerer Wolle machen, hab dann aber doch wieder zu den 2er Nadeln und der Sockenwolle gegriffen.

 

Quelle: Pommel

Mal sehn, da die Sockenwolle in natur nun fast verbraucht ist, wird es bestimmt beim nächsten Mal ein größeres Pommel.

4.8.08 12:33


Gib-Acht-Woche

Frau Blasebalg hat bereits am 06.08. zur internationalen Gib-Acht-Woche aufgerufen:

Meine Idee zu dieser Aktion hat ich schon am Freitag, wollte die dann aber wegen dem Datum nicht posten, weil dies überhaupt gar nichts mit der Zahl 8 zu tun hat. Es geht viel mehr ums in Acht nehmen in Form von beschützen.

 Viele kennen bestimmt den Text über den Polizisten, der sich in einem Chat für Kinder u. Jugendliche als gleichaltrig ausgibt und sich so das Vertrauen eines Mädchens erschleicht.

Ich nehme diese Aktion daher zum Anlass alle  - ich meine wirklich alle, auch uns selber, mich nicht ausgeschlossen - daran zu errinnern, dass wir manchmal viel zu viel von uns im Internet verraten. Dass wir gern stricken, häkeln, chatten, autofahren und was nicht noch alles, oki, das darf wirklich jeder wissen. Aber wo wir wohnen, wie wir gefunden werden können etc, dass sollten wir doch lieber nicht der ganzen Welt auf die Nase binden.

Also habt Acht - nie zu viel verraten.

 

11.8.08 09:20


Kürbissuppe und Hausschuhe

Vor Wochen schon hab ich den "Sonnenaufgang" gefärbt, auch lange überlegt, mit welchem Muster ich die Wolle nun verstricke - und habe mich nun für die Kürbissuppe entschieden.

Quelle: Kürbissuppe

Am Donnerstag,  während eines Telefonitis-Anfalls, errinnert mich Socki doch plötzlich, dass am Dienstag - also morgen - schon der 12. ist. Da hat die Tochter einer Freundin Geburtstag und ich wollte ihr Hausschuhe machen - so richtig mit Latex-Sohle. Also flog der angestrickte Kürbissuppen-Sonnenaufgang in den Korb und die Hausschuhe wurden angeschlagen.

Quelle: eigene Idee

Inzwischen sind beide Schuhe fertig, mit Latex beschmiert und trocknen vor sich hin. Bis heute abend sollte das Latex wie eine dunkle Schicht auf der Wolle aussehen (dann ist es trocken).

Quelle: eigene Idee

Sieht komisch aus, so eine "frisch gestrichene" Latexsohle, oder?

Während ich nun also auf die trockene Sohle warte und an der Kürbissuppe weiterstricke, überlege ich mir, welches Tuch ich jetzt anschlage, und mit welcher Wolle und mit oder ohne Perlen. Oder ob ich doch erstmal den Mytic Water fertig mache? Schwere Fragen **gg

11.8.08 09:34


Wer bin ich?

Jaa, diese Frage stellte Frau Blasebalg in der Wochenaktion *stöhn*

Ich find die Antwort recht schwierig. Spontan fallen mir vorwiegend Dinge ein, die ich mache: stricken, spinnen, arbeiten gehen, Mutter und Großmutter sein etc. etc. 

Wie ich bin, krieg ich auch auf die Reihe: großzügig, nicht nachtragend, übergewichtig, total unsportlich, kreativ, etwas verrückt, oft nachdenklich, manchmal albern, nicht gerade ordentlich, überhaupt nicht eitel, geduldig  usw. usw.

Die Frage Wer-bin-ich? kann ich daher nur so beantworten: ich bin ich und wer es ganz genau wissen möchte, der muß mich wohl selber kennenlernen.

 Im Übrigen, Frau Blasebalg: Die Sendung mit dem "Welches Schweinderl hättens denn gern?" hieß WAS bin ich? *klugscheissmodusaus*

14.8.08 11:01


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