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DaVinci-Code

Tja, so geht's.

Man geht morgens an den Rechner, im Bauch eine Tasse Cappu und möchte eigentlich nur mal grad eine Strickpause von ein paar Minuten einlegen, den Schnugis und den Viren guten Morgen wünschen und schauen, was es so Neues gibt, seit gestern.

Und dann merkt man plötzlich, heute ist der 1. Oktober und die Rätsel zum DaVinci-Tuch sind online. Und dann muß man einfach rätseln. Jedes Rätsel gibt ja schließlich einen Chart frei, wobei das 1. Rätsel die Hauptanleitung ist. Oh, und dann kommen Knoten im Hirn, man schaut im Virus nach, bei den Schnugis und bei ravelry - überall rätseln die User wie im Fieber. Und richtig vorsagen gilt ja nicht - höchstens kleine Tipps werden gegeben.

Irgendwann taucht Sohnemann auf, wundert sich um die schimpfende, fluchtende Mutter, die am PC hockt, ohne Frühstück und schon länger ohne Zigarette. Wie sagte er so nett: "Ha, so führ ich mich auf, wenn ich bei einem Spiel nicht weiß, wie ich am besten ins nächste Level komme oder ne Mission verhaun habe!" Verständnis oder Hilfe konnte ich von ihm nicht erwarten.

Nachdem ich dann 3 von den 6 Rätseln gelöst hatte, die Lösung vom 4. Rätsel hatte, hab ich dann mal ne Zigarettenpause eingelegt. Aber es trieb mich doch wieder an den PC. Große Freude: so wie es aussah fehlte nur noch eine Lösung. Leider war der Server der DaVinci-Seite lahm gelegt, ich konnte also die nächste Lösung nicht prüfen. So was aber auch. Und zum letzten Rätsel hat ich so gar keine Idee, dafür irgendwie Kopfweh.

Der Blick auf die Uhr zeigte, es war inzwischen nach 15 Uhr - Himmel, wenn ich nicht morgen im großen Rummel einkaufen will, muß ich jetzt aber mal los. Also, der Server ging noch immer nicht, wurde der PC ausgemacht und Sohnmann ist mit mir einkaufen gefahren. Gegessen haben wir unterwegs.

Die gut 2,5 Stunden haben richtig gut getan, der Server der DaVinci-Seite war wieder erreichbar, als ich zurückkam, und komischerweise halfen mir die Hinweise von anderen die letzten beiden Rätsel (meine noch ungeprüfte Lösung war wieder mal falsch) sehr fix zu lösen. Anschließend konnte ich dann noch den einen oder anderen Tipp geben, bevor dann endgültig die Stricksucht wieder durchkam - keine Rätsel mehr, als kann die Strickpause ja beendet werden *sfg.

Wenn also jemand der Meinung ist, er möchte auch die Rätsel lösen und oben im Text den Link anklicken, bitte vorher Frühstücken und auf keinen Fall während der Frühstücks oder Mittagspause versuchen - man vergisst total die Zeit beim Suchen der Lösungen bei Wiki und Co.

1.10.08 22:27


Faul

So das neue Mittwochsthema bei Frau Blasebalg ist Faul.

Tja, bis heute konnte ich mich nicht auffraffen etwas zu schreiben. War ich zu faul? Oder anderweitig beschäftigt?

Nun, vermutlich letzteres, da ich am Halloween-Tuch einen kompletten Chart (Nr. 3) an einem Tag gestrickt habe und mehrere Sockenpaare sind auch schon wieder fertig. Irgendwie liegen meine Interessen halt nicht so sehr beim Bloggen - kann natürlich urlaubsbedingt sein. Da der aber ab morgen früh rum ist, könnte es ja sein, dass wieder mehr gebloggt wird.

Ausserdem geht mir dieses Dunkel draussen schon sehr ans Gemüt - hat ich früher nicht so die Probleme mit. Hier brennt schon den ganzen Tag eine Kerze und genickert auf dem Sofa hab ich auch schon. Also doch faul, oder?

5.10.08 19:23


Fertige Paare *gg

Trotz Wolldiät konnte ich am Mittwoch dem Sonderangebot von UschiUniversalSockenwolle im Real nicht widerstehen: ich habe ein Paket (4 Knäul=200g) gekauft. Und noch am Mittwochabend hab ich das erste Paar angestrickt:

Quelle: eigene Idee

Diese Stinos wurden am Donnerstag abend bei meiner Doris beendet, während meine Jungs in der Stadt waren - zum Mitternachtsshopping. Doris und mir ging es so gut, wir haben bis 23.30 h zusammen gehockt, ich gestrickt und sie Karten gebastelt. Als die Stinos fertig waren, hab ich kurzerhand noch fix Babysocken angeschlagen und auch davon den ersten noch bei ihr beendet. Den 2. dann zu Hause, noch am selben Abend.

Quelle: eigene Idee

Tja, und dann hat die Chaos ihre Pink gezeigt, das Muster würd doch super zu dieser Wolle passen. Also gestrickt und seit heute morgen fertig:

Quelle: Pink

5.10.08 19:35


Gestern

Da kommt der Beitrag von Frau Blasebalg etwas zu spät und prompt überseh ich den glatt. Zu gestern kann ich ziemlich viel sagen. Wobei: heute ist ja schon Freitag und gestern ist somit Donnerstag. Aber, ich beziehe das "Gestern" auch auf das was schon gewesen ist, nicht eindeutig auf den gestrigen Tag.

Es war doch erst gestern:

dass ich mit der Schule fertig war

dass ich geheiratet habe

dass ich zum ersten Mal Mutter wurde

dass ich geschieden wurde

dass ich meinen 2. Mann kennengelernt und geheiratet habe

dass mein Jüngster geboren wurde

dass mein Ältester von zu Hause auszog

dass wir auf Land gezogen sind

dass ich im Internet aktiv wurde (Bastelmafia*seufz*, Creawelten, VirusCreativus + Schnugis)

dass mein Mann gestorben ist

Das alles war erst gestern. Ich kann doch nicht wirklich schon so viel erlebt haben? Mein Ältester ist wirklich schon 25 Jahre alt?

Jaa, das war alles erst gestern, es war schön, es war manchmal auch nicht schön und einiges war richtig schlimm. Ich erinnere mich an alles und bin so gespannt, was morgen kommt. Immer nur ans gestern denken, bringt mich nicht weiter. Viel wichtiger ist es, dass man sich auf das morgen freut und das gestern dabei nicht ganz vergißt (so die schlechten Erfahrungen etc.)

Übrigens, was ich am Mittwoch gemacht habe, habe ich vergessen, es war wohl nicht so wichtig. Gestern war ich bei einer ganz lieben Freundin zum Klönen - kein unvergessliches Erlebnis, aber das wird immer wieder aufgefrischt. *freu*

17.10.08 09:24


zum Thema "schön wärs ja" ...

im Blaseblog 

Oh ja, ich kann auch explodieren, es dauert, aber es geht, und ich kann inzwischen NEIN sagen.  Obwohl ich lange gebraucht habe, um die Mechanismen zu kapieren, jetzt klappt das nicht mehr mit dem Knopf drücken - und Mona macht dann schon. *g*

Wie gesagt, Sohnemann weiß es, der steht stramm wenn der "kurz vorm Platzen Ton" angeschlagen wird. Meistens geht es bei unseren Differenzen immer um die selben Themen: seine Ordnung - oder besser Unordnung. Aber ich muß weiter ausholen:


Klar, als ich meine "Hausfrauenzeit" hatte, da war mein Haushalt vorbildlich. Jeden Tag gewischt, jede Woche die Fenster geputzt, jede 2. Woche die Betten frisch bezogen, und das mit 5 Kindern und einem Mann, der auch zu Hause war, aber seltenst geholfen hat. Einkaufen, ja, das war sein Ding. (Am Rande bemerkt: ich hasse einkaufen, wenn schon, dann bitte alleine*g*) Dann hatte ich die Nase voll, nur noch ein Kind im Haus, Sohnemann war da 2, also hab ich entschieden, dass ich arbeiten gehen werden, sowie auch der im KiGa sei. GöGa war voll einverstanden, er würde dann den Haushalt kompl. übernehmen. Angefangen hat es dann mit 4 Std. täglich "Wiedereingliederungskurs" - war wie Schule, PC-Kenntnisse, Schreibmaschineschreiben, Bewerbungstraining etc. Von 8-12 war ich täglich aus dem Haus, Sohnemann war noch nicht im KiGa - das Angebot zu diesem Kurs kam spontan und zu einem Zeitpunkt, da war er halt erst 2,5 Jahre alt. GöGa sagte: mach es, dann findest du später leichter was. Ich mach den Haushalt und paß auf den Kleenen auf.

Dem Angebot konnte ich nach 15 Jahren Familienmanagerin nicht widerstehen, hab also zugegriffen. Morgens hab ich den Kindern ihr Frühstück gemacht, bin dann so aus dem Haus, dass ich pünktlich in dem Kurs war (hatte 5 Minuten Fußweg von unserer damaligen Wohnung aus) und war Mittags vor den Kinder wieder zu Hause. Tja, und dann hab ich meinen Haushalt gemacht - GöGa hatte zwar was gemacht, aber doch nicht alles und längst nicht so, wie ich das gemacht haben wollte. Kurz gesagt, ich hatte sehr schnell beides an der Backe: Kurs und Haushalt. Tja, und das ging einfach nicht. Nachmittags wollten die Kinder raus - auf den Spielplatz - in Begleitung natürlich. Der Haushalt, der vorher in zwei Stunden mit einem Kleinkind erledigt war, zog sich jetzt viel länger hin. Irgendwie war es nie so, wie ich das wollte.

Und dann bin ich zum ersten Mal geplatzt: GöGa bekam gesagt, dass er den Haushalt übernehmen wollte, er solle es jetzt auch endlich tun.  Ich habe es nicht mehr getan - erst am Samstag hab ich den Haushalt gemacht, unter der Woche habe ich nicht mehr gekocht, nicht mehr geputzt oder ähnliches. Das sah aus bei uns in der ersten Zeit.

Was viel schlimmer war - für mich - ich fühlte mich nicht wirklich wohl. Es war nicht so sauber, wie ich es gemacht hätte. Also hab ich wie oft, am Samstag den "Dreck" einer ganzen Woche beseitigt. Und GöGa fing an, die Arbeiten auf die Kinder zu verteilen. Mein Großer war damals 14, meine Stieftochter 13. Die konnten schon einiges helfen - haben sie ja immer schon getan. Nun wurde es einfach etwas mehr. Und dennoch hat Mutter am WE dann nachgeputzt. *augenroll*

Der Kurs war irgendwann rum, eine Stelle fand ich nicht so ohne weiteres - es dauerte 2 Jahre. Haushaltstechnisch war alles beim alten. Und ich war leicht angefressen, nicht wirklich ausgelastet etc. Endlich fand ich einen Job - über eine Zeitarbeitsfirma und ich bin noch heute dort tätigt (allerdings fest angestellt) - und war nun ganztags ausser Haus. Nach der Arbeit konnte ich Haushalt kompl. vergessen - da war ich erst mal alle. Dann wollten die Kinder was von mir - diese s. g. wertvolle Zeit. Der jünste hat erst mitbekommen, dass ich arbeiten gehe, als er in die Schule kam. Er wurde von mir zum KiGa gebracht und nach der Arbeit dort direkt abgeholt. Haushaltstechnisch erledigte GöGa und die größeren Kinder alles - oberflächig - und ich dann am WE den Rest.

Und so blieb es. Die großen zogen aus, einer nach dem anderen. Der Haushalt wurde von meinem GöGa gemacht, oder nicht gemacht, also hab ich nach der Arbeit das auch noch gemacht. Immer unter Stress und Zeitdruck und nie so, wie ich es eigentlich wollte. Bis vor ca 4 Jahren.

Da zogen wir in ein Haus auf dem Lande - mit Garten und viel Grün drumherum. Garten und Draussen überhaupt, das war Sache von GöGa - er wollte das haben. Und hat es dann doch nicht getan. Irgendwann hab ich dann einfach gesagt: ab sofort mache ich nur noch weg, was mich selber stört. GöGa gab überall an, er sei der Hausmann, hat seine Arbeit aber nie so gemacht, wie man es erwarten könnte. Das war so und das blieb so. 

Staubputzen war noch nie meine Lieblingsbeschäftigung und wie gesagt, ich mach nur weg, was mich stört. Es war und ist ja nur noch Sohnemann zu Hause - inzwischen 14, der hat gefegt und die Spülmaschine aus - bzw. eingeräumt. GöGa hat gekocht - meistens - oder er hat gesagt, was er kochen will. Das führte dann auch schon mal zu Diskussionen. GöGa sagte z. B. es gäbe Nudeln mit Soße. Ich kam von der Arbeit - Hunger (logisch) - es war noch nicht gekocht. Jetzt noch groß kochen - auch nur Nudeln mit Soße - nee, da hatte ich keine Lust. Also ein Pfannengericht aus dem Eisschrank in die Pfanne und innerhalb von 10 Min. war das Essen fertig. Sohnemann fragt nach den Nudeln - ich nur auf GöGa verwiesen. Wenn ich schon koche, dann das, was ich machen mag und nicht das, was andere vorschreiben.

Der Staub blieb liegen, bis er mich störte (und das dauert, vorallem, wenn so viel Nippes rumsteht, wie GöGa aufgestellt hatte). Fenster werden nur noch alle 12 Wochen geputzt - dann kann man langsam nicht mehr durchsehen, dann muß es gemacht werden.

Und GöGa lernte die Knöpfe zu drücken. Er brauchte nur zu sagen, er hätte ja Rasenmähen wollen, aber sein Fuß täte ja so weh und er könne kaum auftreten - prompt hab ich den Rasen gemäht. Nach Feierabend, im Sommer sogar erst nach 18 h - sonst ist noch so dolle Sonne drauf.

Bis ich das gemerkt habe, das mit den Knöpfen - diese Schiene, dass er ja machen möchte, aber doch nicht kann (anderseits konnte er trotz Fußschmerzen zu Freunden fahren - notfalls durch Abholen lassen) - das hat ziemlich lang gedauert. So wirklich hab ich es auch erst jetzt begriffen, wo er nicht mehr da ist.

Jetzt komm ich nach Hause, meist kurz nach Sohnemann (der ja auf einer Ganztagsschule ist) und mach selbstverständlich Mittaggessen und den Haushalt und den Garten. Es ist nicht perfekt, aber eigentlich schon so, dass jederzeit jemand hereinkommen kann. Wen dann Hundehaare im Flur stören, der hat halt Pech gehabt und mich erwischt, bevor ich fegen konnte. Gewischt wird durchaus nicht mehr täglich, ein- bis zweimal in der Woche reicht völlig. Es ist ja nur der Hund den ganzen Tag zu Hause. *g*

Und zum Töchting sag ich auch öfter mal nein, wenn es darum geht, auf das Enkelchen aufzupassen. Wenn Not am Mann ist - okay, aber dann will ich gefragt werden. Einfach nur zu sagen: ich würd ja gern dahin gehen, hab aber gesagt, ich kann nicht, wegen der Kleinen - das reicht nicht mehr. Sie fragt richtig, oder sie bleibt zu Hause. Und oft genug sag ich auch nein, wenn sie fragt. Nur weil sie rausgehen möchte, nehm ich nicht jedes Wochenende die Kleene. Wenn sie arbeiten muß ist das was anderes - oder Einladungen, die schon seit Wochen stehen. Schließlich hab ich ja auch mal was vor. *zwinker*

Aber es ist schwer und die Knöpfe sind immer noch da - manchmal merke ich zu spät, wenn es jemandem gelungen ist, die zu drücken. Dann bleibt wieder die Arbeit an mir hängen. Allerdings - ich scheu mich nicht, um Hilfe zu bitten. Mein Problem ist und war ehr das NEIN - das sollte ich wohl auch mal üben.

23.10.08 10:26





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